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Zum Advent


Advent

Advent, eigentlich Adventus Domini (lateinisch adventus = Ankunft), bezeichnet die Jahreszeit, in der sich Christen auf das Fest der Geburt Jesu Christi (Weihnachten) vorbereiten.
Am ersten Adventssonntag beginnen für die evanglische sowie römisch-katholische Kirchen das neuen Kirchenjahr.
Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit. Diese dauerte vom 11. November bis zum ursprünglichen Weihnachtstermin vom 6. Januar, dem Fest der Erscheinung des Herrn. In der Fasten- und Adventszeit galt eine sogenannte "geschlossene Zeit". In dieser Zeit durfte weder getanzt noch aufwändig gefeiert werden. Stille Trauungen waren zulässig; hingegen feierliche Trauungen nicht. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts verlor das Adventsfasten im Kirchenrecht seine Bedeutung.
Der Advent in der heutigen Form geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die Zeit wurde "Zeit vor der Geburt des Herrn" oder "Zeit der Ankunft des Herrn" bezeichnet.

Mit dem Advent geht viel Brauchtum einher. Hier ein paar Beispiele:

•Der Adventskranz mit vier Kerzen weist auf das Licht hin, das mit Christus in die Welt gekommen ist. Der urspünglich evangelische Brauch des Adventskranzes hat dann auch in die katholische Kirche Eingang gefunden.
•Im 19. Jahrhundert entstanden im evangelischen Umfeld Bräuche des Abzählens der Tage bis zum Weihnachtsfest. So entstanden insbesondere für Kinder Adventskalender. Die meisten haben 24 Türen, die jeweils vom 1. bis 24. Dezember geöffnet werden. Der liturgische Adventskalender beginnt am ersten Advent und weist Türchen bis zum 6. Januar auf (Fest der Erscheinung des Herrn).
•Während der Advents- und Weihnachtszeit pflegten Bergarbeiter die Tradition von Lichtboden, welche ab Einbruch der Dunkelheit die Fenstern erhellten. Sie brachten die Sehnsucht der Bergleute nach Sonnenlicht zum Ausdruck, welche in den Wintermonaten bei Dunkelheit in den Stollen einrückten und erst nachts wieder auf dem Heimweg waren.
•Das Symbol des Lichtes wird auch in neueren meditativen Gestaltungselementen aufgenommen. So brennt in manchen Kirchen eine Kerze mit dem Friedenslicht aus Bethlehem während der Advents- und Weihnachtszeit. Besucher können an diesem Licht eigene Kerzen entzünden und mit nach Hause tragen.
•Gängig sind auch viele Lieder und Gesänge, welche während der Advents- und Weihnachtszeit gepflegt werden, ebenso Gedichte und Texte.

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