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Der Garten


Haben Sie ein Stück Garten, den Sie hegen und pflegen, regelmässig giessen und sowohl mit den Augen wie auch Gaumen geniessen dürfen?
Der Garten liegt oft in der Nähe eines Wohnhauses, in dem Gemüse und Obst angebaut oder Blumen gezogen werden oder das einfach zur Zierde dient. Für Viele ist der Garten ein Stück Ruhe und Erholung vom Alltag.

Aber woher kommt eigentlich das Wort "GARTEN"?

Die Bezeichnung des Geländes für Pflanzen geht auf das germanische "Gardon" zurück. Garten ist auch im altfranzösischen "garda" zu finden. Quelle dazu ist indogermanische "ghortó", was soviel wie Umzäunung bedeutet. Der Garten wäre damit ein eingegrenztes Gebiet, ein begrenztes Stück Land zur Anpflanzung von Gemüse, Obst, Blumen, usw.
Gärten werden - im Gegensatz zu Parks - meist privat genutzt. Sie werden nicht nur als Nutzgarten (Ertrag ernten) sondern auch zu künstlerischen, spirituellen oder therapeutischen Zwecken angelegt. Vielen Leuten dient ein Garten auch der Freizeitgestaltung und Erholung (Zier- und Kleingärten).

In jeder Kultur und Zeitepoche hat der Garten eine andere Bedeutung. Beispiele:
- Die Gartenkunst im Alten Ägypten war religiös geprägt. Man weiss heute aus Ausgrabungen, Tempelinschriften und Wandgemälden, dass diese Gartenkultur und Anlagen von Nutz- und Ziergärten bis ins 3. Jahrtausend v.Chr. zurückgehen.
- Der Gartenbau der Römer ist mit Abbildungen (Fresken, Mosaike), Texten und Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen dokumentiert. Grabungen wurden v.a. in Pompeji und in Torre Annunziate (bei Neapel) gemacht, aber auch in Tunesien und Algerien. Nachgewiesen wurden u.a. römische Blumentöpfe sowie Orleander, Lorbeer und ein Zitronenbaum. In der Literatur sind Gartendiskurse ab dem 1. Jahrhundert v.Chr. bekannt. Dabei wurde der Garten zum Spiegel der geistigen Haltung und sozialen Selbstverständnisses. Die Römer trennten Nutzgärten (Gemüse, Obst) vom Lustgarten.
- In Frankreich gab es anfänglich nur das rein Nützliche eines Gartens. Langsam kam die Beachtung von Blumen dazu und erreichte sehr spät das ästhetisch Schöne.
- Die Niederlande, bekannt für Blumenzucht, Baumschulen und Obst- sowie Samenzucht für den Handel, war der Vorläufer der barocken Gärten im 17. und 18. Jahrhundert und beeinflusste auch die französische Gartenarchitektur.
- England im 19. Jahrhundert: Gärtner wurden zu Hobby-Botaniker und legten Themengärten an. Darin sammelte man australische, südamerikanische oder asiatische Pflanzen, welche Pflanzenjäger in aller Welt sammelten. Seltene Pflanzen waren wichtiger als die künstlerische Gestaltung der Landschaft. Damit erhielten Rhododendren, Kamelien und Azaleen Einzug in die Gärten. Beliebt waren auch in Form geschnittene Büsche und Bäume.

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